v.l.n.r: Mag. Wolfgang Sobotka (Innenminister Österreich), Dr. Hans Hermann Bentrup (Vorstandsmitglied Lenné-Akademie)
Foto: Natur im Garten
Berlin. Unter dem Motto „Auf den Spuren des Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné“ diskutierten zahlreiche Expertinnen und Experten am vergangenen Wochenende beim Gartensymposium des Vereins „Natur im Garten“ in Baden bei Wien (Österreich) über die aktuelle und zukünftige Bedeutung der Gartengestaltung und –kunst.
DGG Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Klaus Neumann betonte die historische Bedeutung Lennés bis in die heutige Gegenwart. DGG Präsident Zwermann stellte im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Wichtigkeit des gärtnerischen Berufes für eine artenreiche Pflanzenvielfalt in einer Kulturlandschaft heraus.
Prof. Dr. Klaus Neumann eröffnete als Präsidiumsmitglied der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 das Symposium  unter dem Motto Lennés: "...und was wir uns davon erhoffen ist die Wirkung und die Macht des Beispiels". In seinem Vortrag verwies Prof. Neumann auf die visionäre Gestaltung Lennés bei Volks- und Kurparks und Grünanlagen in Berlin und Österreich.  Mit seinen gestalterischen Ansätzen legte er den Grundstein für eine sozial verträgliche Stadtplanung. „In unserer heutigen Gesellschaft kommt Gärten und Parks diese Funktion wieder verstärkt zu. Die politischen Entscheider müssen insbesondere innerstädtischen Grünflächen wieder mehr Aufmerksamkeit widmen und ihre Bedeutung würdigen. Sie haben bis heute eine soziale und ökologische Funktion und dürfen nicht kaputtgespart werden“, so sein Apell.
DGG Präsident Karl Zwermann stellte im Rahmen einer sich anschließenden Podiumsdiskussion über das Neudenken der Gestaltung von Gärten und öffentlichem Grün die Wichtigkeit des Gärtnerberufs heraus: „Ohne Gärtner ist keine nachhaltige Gestaltung und biologische Vielfalt in der Flächengestaltung möglich. Es muss alles getan werden, um junge Menschen weiter für den Beruf zu begeistern.“
DGG-Vizepräsident Werner Ollig zog ein positives Fazit über das zweitägige Gartensymposium: „Initiativen wie „Natur im Garten“ sind eng mit den DGG Forderungen nach mehr Pflanzenvielfalt in Deutschlands Gärten und der Kampagne „Natur sucht Garten“ verbunden. Uns eint der Wunsch nach Ökologisierung der Gärten durch die Gartenbesitzer selber.“
v.l.n.r: Mag. Wolfgang Sobotka (Innenminister Österreich), Dr. Hans Hermann Bentrup (Vorstandsmitglied Lenné-Akademie)
Foto: Natur im Garten
Über die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.: Die DGG 1822 ist die älteste deutsche gärtnerische Vereinigung und agiert als Dachverband der grünen Vereine, Vereinigungen, Verbände und Interessengemeinschaften in Deutschland. Die DGG hat das Ziel, die Gartenkultur in Städten und Dörfern zu erhalten, zu entwickeln und zu pflegen. Sie hat weiter das Ziel die Kulturlandschaft zu bewahren und zu fördern und setzt sich für arten- und blütenreiche Gärten in Deutschland ein.
Bildunterschrift: Rosarium in Baden bei Wien (Foto: J.Flenker, DGG)Â
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