
Der Gartenkünstler Hermann Fürst von Pückler liebte das Studium von
Landschaften, feinen Speisen und schönen Frauen. Inspiriert von seinen
Reisen gestaltete Pückler landschaftsgärtnerische Meisterwerke. Mit ebenso
meisterhaft verfassten Liebesbriefen gelang es ihm die Frauenherzen zu
erobern. Eine besondere Rolle kam Lucie von Hardenberg zu – erst als
Ehefrau und Geldgeberin, später als treue Lebensgefährtin, welche seine
Parkomanie teilte. Durch ihre Anregung entstand im Branitzer Schlossbezirk
der Pleasureground mit Sondergärten für Blumen und Fruchtgehölze
sowie die Schlossgärtnerei. Diese diente vor allem der Versorgung
des Parks mit Pflanzen und der fürstlichen Küche mit Gemüse und Obst.
Die Pücklerschen Tafelbücher schildern Extravagantes wie Artischocken, Ananas und
Zitrusfrüchte, sowie Alltägliches, wie Möhren, Wirsingkohl und Teltower
Rübchen. Die Historische Schlossgärtnerei umfasste Küchengarten,
Frühbeethof, Blumen- und Staudenschule, Gewächshäuser, u.a. auch
für die Pücklersche Ananaszucht, Baumuniversität und Obstgarten.
Der Charme der vergangenen Tage lässt sich heute noch erahnen und ganz im Sinne
des Fürsten wird dieser zum Gartenfestival neu belebt.
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