Wer nicht auf selbstgezogenes Gemüse in der Stadt, wohl aber auf das Regiment des Kleingartenvorstands verzichten kann, baut im Hof oder rund um den Straßenbaum an: Urban Gardening erfreut sich seit Jahren in Berlin großer Beliebtheit. Aber wer macht eigentlich mit und wie reagieren die Nachbarn? Darüber diskutiert Harald Asel im Rahmen des Berlin-Denkraums für Visionäre, Realisten und Passanten von Inforadio und der Urania Berlin am 05. März 2019, um 17.30 Uhr.
Längst ist es mehr als ein Modephänomen natursuchender Großstädter – und es ist auch längst nicht so neu, wie es klingt: urban gardening auf kleinen Flächen hat Konjunktur, zur Selbstversorgung mit Gemüse, zur Belebung trister Ecken, zur Klimaverbesserung wie zum sozialen. Zwischen Schrebergarten und guerilla gardening zieht sich ein Trend durch die verschiedenen Milieus der Stadt. Weltweit. Nun denkt der Senat von Berlin sogar über einen Urban-Gardening-Beauftragten nach.
Was können wir von urban gardening als Stadtgesellschaft überhaupt erwarten, welche Rolle kommt ihm in einer wachsenden Stadt zu. Wer sind überhaupt die Akteure, und wie können sich Menschen auch ohne grünen Daumen daran beteiligen? Wo liegen Konflikte? Und darf es auch "nur" Spaß machen? Darüber will der zweite Berlin Denkraum mit Ihnen ins Gespräch kommen – rechtzeitig, bevor die neue Pflanzzeit beginnt.
Auf dem Podium:
Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen
Soziologin und Autorin, FU Berlin
Prof. Dr. rer. hort. Klaus Neumann
Präsident der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft, Beuth Hochschule Berlin
Robert Shaw
Geschäftsführer Nomadisch Grün GmbH, Mitbetreiber Prinzessinnengärten, Berlin
Dr. Heike Stock
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Referat Freiraumplanung und Stadtgrün
Moderation: Harald Asel
Eine Veranstaltung der Urania Berlin e.V. und Inforadio.
Wo: Urania
An der Urania 17, 10787 Berlin
Wann: Dienstag, 05.März 2019, 17.30 Uhr
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und voraussichtlich am 10. März 19 um 11:05 Uhr im "Forum" ausgestrahlt.
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